SPENDENSAMMLUNG

Unterstützen Sie bitte die BI Packhofgebiet finanziell auf dem Weg zum Bürgerentscheid.

Die Bebauung des Packhofs wird die ungelöste Verkehrs- und Umweltsituation in Brandenburgs Innenstadt dramatisch verschlechtern. Das Flair Brandenburgs mit seiner historisch geprägten Innenstadt im Grünen und am Wasser wird es mit Baubeginn nicht mehr geben. Das muss verhindert werden! Lesen Sie bitte mehr über die Hintergründe und Ziele der Spendenaktion »»»

Liebe Brandenburgerinnen und Brandenburger,

da wir als Bürgerinitiative keinen rechtlichen Status haben, der uns das Einwerben von Fördermitteln und/oder die Finanzierung mit Steuermitteln aus entsprechenden Geldtöpfen ermöglicht, sind wir in unserer ehrenamtlichen Arbeit komplett auf Spenden angewiesen. Wir würden uns freuen, wenn Sie auch finanziell unser Anliegen, den Verkauf des gesamten Grundstücks am Packhof (ausgenommen der mit staatlichen Fördermitteln hergestellte Uferweg) an nur einen Investor zu verhindern, unterstützen würden.

Direkte Überweisung auf das Konto der Bürgerinitiative bei der MBS:
IBAN: DE65 1605 0000 1101 4601 87
BIC: WELADED1PMB
Kennwort: Bürgerentscheid Packhof

Crowdfunding:
Wir haben unsere Online-Spendensammlung beendet und bedanken uns bei allen Unterstützern, die sich an der Sammlung beteiligt haben.

Im Ergebnis wurden online 893,33 EUR gesammelt. Abzüglich der vertraglich festgelegten Gebühr von 35,74 EUR für die Spendenplattform Leetchi.com konnten wir 857,59 EUR auf das Konto der BI überweisen.

Leider können wir Ihnen keine Spendenquittungen ausstellen, da wir kein Verein mit anerkannter Gemeinnützigkeit sind. Die Abrechnung der Spenden und deren Verwendung erfolgt öffentlich und transparent, die Namen der Spender bleiben anonym und werden nur auf deren ausdrücklichen Wunsch veröffentlicht.

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung

2016-11-12-spendensammlung-01

Hintergründe und Ziele der Spendenaktion

Wem gehört die Stadt?

4.500 Unterschriften ignoriert. Petition in den Mülleimer geworfen. Andersdenkende im Schwarzen (Stadt)Kanal Brandenburg (SKB) diffamiert. Soll das Demokratie sein? Wir haben genug! Demokratie ist mehr als die Einheitsmeinung des CDU-Bündnisses mit den Freien Wählern (früher BüfüBü), AfD und FDP in der Stadtverordnetenversammlung von Brandenburg an der Havel!

Worum geht es?

Die Stadtverordnetenversammlung Brandenburg an der Havel hat am 28.September2016 mit knapper Mehrheit der Abgeordneten der CDU, Bürger für Bürger (heute Freie Wähler), AfD und FDP beschlossen, dass die letzte große unbebaute Fläche in der historischen Innenstadt von Brandenburg an der Havel verkauft und großflächig bebaut werden soll.

Es ist geplant, dass die Fläche, die 2015 für die Bundesgartenschau zu einem Park hergerichtet wurde, einem 4-Sterne-Hotel mit 122 Zimmern sowie Konferenz- und Wellnessbereich weichen soll. Außerdem sollen 173 Wohnungseinheiten und ein Parkhaus mit 234 Stellplätzen entstehen. Der Park würde damit auf einen schmalen Grünstreifen entlang von Wohnhäusern und einem Hotel reduziert werden. Der Ort, an dem zur BUGA Blumen blühten, würde über vier Jahre zu einer Großbaustelle und in das Herz des Packhofs würden hunderte Pfähle gebohrt. Für das Gelände gibt es alternative Nutzungsmöglichkeiten, die noch bis Dezember 2015 fraktionsübergreifender Konsens waren. Sie wurden vom Tisch gewischt, um den Kapitalinteressen des sogenannten „Investors“ gerecht zu werden.

Was sind die Ziele der Spendensammlung?

Mit der Spendenaktion unterstützen Sie uns, die Bürgerinitiative Packhofgebiet, in der Durchführung eines Bürgerbegehrens für einen Bürgerentscheid, der einen Stopp der völligen Bebauung des Packhofs erzwingen soll.

Der Stadtspitze und ihrer bröckelnden Mehrheit in der Stadtverordnetenversammlung waren die vielen Hinweise der Bürgerinitiative bisher egal. Wir organisieren jetzt eine Kampagne, die die Brandenburgerinnen und Brandenburger in die Gestaltung der Zukunft ihrer Stadt einbezieht. Die Politik kann nicht weiterhin über die Köpfe der Betroffenen hinweg entscheiden.

Die von anvisierten 15.000 EUR sind geplant für:

  • die Finanzierung unserer Öffentlichkeitsarbeit, die die Kampagne für die Durchführung des Bürgerbegehrens/Bürgerentscheids unterstützt (Veranstaltungen mit den Bürgerinnen und Bürgern, Informationsmaterialien, Plakate, Anzeigen usw.)
  • die juristische Beratung der Bürgerinitiative Packhofgebiet zur Durchführung des Bürgerbegehrens/entscheids

 

Was passiert bei erfolgreicher Finanzierung?

Wir nutzen unser Verfassungsrecht, die überdimensionierte Bebauung am Packhof mit einem Bürgerentscheid zu stoppen.

Mit der Spende helfen Sie, dass die Brandenburgerinnen und Brandenburger selbst darüber abstimmen können, ob es die geplante Bebauung am Packhof geben soll oder nicht. Dafür ist notwendig, dass zunächst 10 Prozent der wahlberechtigten Brandenburgerinnen und Brandenburger ein Bürgerbegehren unterschreiben, damit ein Bürgerentscheid durchgeführt werden kann. Bisher haben 4.500 Menschen in wenigen Monaten die Forderungen der Bürgerinitiative mit ihrer Unterschrift unterstützt. Diese Stimmen wurden von der Stadtspitze und ihren Unterstützern in der Stadtverordnetenversammlung bisher ignoriert. Deshalb werden in Kürze rund 6.500 Unterschriften der wahlberechtigten Brandenburgerinnen und Brandenburger benötigt, damit ein Bürgerentscheid durchgeführt werden kann, der die überdimensionierte Bebauung am Packhof endgültig stoppt. Wir starten das Bürgerbegehren, sobald ein Beschluss der Stadtverordnetenversammlung für den Verkauf des Packhofs vorliegt (ein „kassierendes“ Bürgerbegehren richtet sich gegen einen konkreten Beschluss der Stadtverordnetenversammlung). Die Stimmen für das Bürgerbegehren werden dann von uns innerhalb von acht Wochen gesammelt. Damit setzen wir ein klares Zeichen – auch an die Adresse des sogenannten „Investors“.

Ob ein Begehren und ein Entscheid zum Erfolg führen, kann niemand voraussagen. Wenn das Bürgerbegehren oder der Entscheid scheitern, werden wir das Geld dafür verwenden, um gegen die geplante Bebauung zu klagen. Wenn die Stadt auf die Idee kommen sollte, mit den Bürgerinnen und Bürgern über die Verkehrsminderung in der Innenstadt oder die Packhofbebauung zu sprechen, würde das Spendengeld nicht mehr benötigt und wir würden es verschiedenen sozialen Projekten in unserer Stadt zur Verfügung stellen.