Offener und ehrlicher Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern! Schluss mit falschen Zahlen und Heimlichtuerei!

Bürgerinitiative Packhofgebiet fordert sachliche Diskussion. Verkehrsprobleme dürfen nicht weiter ausgeblendet werden.

Mit Besorgnis nimmt die Bürgerinitiative Überlegungen in der Stadtverwaltung wahr, die Jahrtausendbrücke für den Verkehr zu öffnen und die Errichtung von 200 Parkplätzen hinter dem Flakowski-Kaufhaus vorzubereiten. Wir fragen:

Trifft es zu, dass es diese Planungen gibt? Welche Maßnahmen zur Verkehrsentlastung in der Innenstadt sind vorgesehen?

Das Hauptargument für den Hotelkoloss, der mit 17 Metern Höhe das höchste Gebäude in der historischen Neustadt werden soll, ist die angebliche Belebung des Geschäftslebens und des Tourismus. Diese wird mit dem Hotel so wenig kommen, wie die vom Tiemann-Fernsehen SKB verbreiteten Meldungen zur kommerziellen Entwicklung in der Stadt stimmen: SKB-Journal vom 05.08.2016: „Immer mehr Interessenten für Mietobjekte“; „So viele Geschäfte, wie nie zuvor“.

Wir haben nachgezählt: Statt 108 Geschäften (SKB) in der Hauptstraße haben wir 88 Geschäfte gezählt, dazu 24 leerstehende. In der Steinstraße gibt es statt 101 Geschäften nur 66 Geschäfte. 15 Läden stehen leer.

Die Bürgerinitiative befürchtet, dass mit dem Beschluss zum Verkauf des Parks am Packhof in der Septembersitzung der Stadtverordnetenversammlung vollendete Tatsachen geschaffen werden sollen. In diesem Fall wird die Bürgerinitiative ein Bürgerbegehren zur Durchführung eines Bürgerentscheids starten, der diesen Beschluss aufheben kann. Außerdem werden alle rechtlichen Mittel ausgeschöpft, die Planungen für den Hotelkoloss und den Verkehrswahnsinn in der historischen Innenstadt zu beenden.