Die Bürgerbefragung vom 21.8. bis 6.10.2017

Manchmal ist kleckern
besser als klotzen!

Manchmal ist kleckern besser als klotzen!

Liebe Mitbrandenburger, liebe Bewohner aller Stadtteile Brandenburgs,

wenn Sie sich zur bevorstehenden Bürgerbefragung über das Packhofgebiet informieren wollen, haben wir Ihnen hier die wichtigsten Informationen zusammengestellt.

WICHTIG:
Sie dürfen auf dem Wahlzettel nur das ‚JA‘ oder ‚NEIN‘ ankreuzen. Zusätzliche Kommentare, Hinweise und Vorschläge machen den Stimmzettel ungültig.

Sagen Sie Nein zu diesen Plänen:

Die gesamte Fläche soll für 435.000 Euro verkauft und vollständig zugebaut werden.

Im Nadelöhr Packhof sollen 173 Wohnungen, neue Straßen, das größte Hotel und das größte Parkhaus der Stadt entstehen.

Nach Berechnungen der Stadt soll der Autoverkehr in diesem Stadtgebiet und in der Innenstadt um mehr als ein Drittel zunehmen.

Die Förderung des Rad- und Fußverkehrs und die Vorschläge der Anwohnerinnen und Anwohner zur Verkehrsberuhigung sollen weiterhin keine Rolle spielen.

Wahl ohne Alternative? NEIN!
Planung ohne Beteiligung der Bürger? NEIN!

Wissen Sie eigentlich …

  • dass der Stadtverordnetenversammlung und den Bürgerinnen und Bürgern keine alternativen Entwicklungskonzepte für das Packhofgelände vorgestellt wurden?
  • dass sich die Anwohnerinnen und Anwohner mit zahlreichen Vorschlägen zur Bebauung und dem Verkehr an die Stadtverwaltung gewendet haben, die niemals beantwortet wurden?
  • dass der beste Platz in Brandenburg nun an ein 4-Personen-Unternehmen verkauft werden soll, das keine Erfahrungen im Wohnungsbau hat?
  • dass dieses Unternehmen die versprochenen 90 Millionen Euro bis heute nicht auftreiben konnte und es kein realistisches Investitionskonzept gibt?
  • dass es keine genauen Pläne darüber gibt, wie das geplante Hotel (122 Zimmer), das Parkhaus (234 Stellplätze) und die Wohnungen und Häuser (173 Wohneinheiten) jemals aussehen sollen?
  • dass die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für das geplante Parkhaus bedeuten, dass ein Stellplatz monatlich bis zu 150 Euro kostet und dass durch die Bebauung weniger Parkplätze als bisher vorhanden sein werden?

 

  • dass der Verkehr und der Stau in und um den Packhof nach Berechnungen der Stadt um mehr als ein Drittel zunehmen wird und damit der endgültige Verkehrskollaps auf der Dominsel und am Neustädtischen Markt eintritt?
  • dass es bis heute keine Planungen der Stadt gibt, wie mit dem zunehmenden Autoverkehr umgegangen werden soll?
  • dass es nie wieder ein schönes Areal am Packhof gibt, weil die Fläche vollständig zugebaut werden soll? Übrig bleibt nur ein schmaler, passierbarer Streifen.
  • dass mit den Anwohnerinnen und Anwohnern niemand darüber spricht, wie das möglicherweise größte Bauprojekt der Stadt verträglich umgesetzt werden soll? (Schwerverkehr und Baustellen)
  • Wissen Sie, dass man zu diesen Planungen einfach „Nein“ sagen kann?

Erst Planen dann bauen? NEIN!
Tausend Pfähle in das Herz der Stadt rammen? NEIN!

Meinen Sie auch …

  • dass eine schrittweise und geringere Bebauung des Packhofgeländes sinnvoller wäre? Oder
  • dass ein größerer Teil des Areals bleiben sollte, damit die Stadtmitte ihr grünes Antlitz bewahrt? Oder
  • dass die Überlegung, dass ein Hotel erheblich zum wirtschaftlichen Aufschwung der Stadt beitragen würde, nicht etwas übertrieben ist? Oder
  • dass es für das beste Grundstück in der Innenstadt einen Architektenwettbewerb geben sollte? Oder
  • dass in der Stadt gute Radwege und Nahverkehrsverbindungen ausgebaut werden, die eine Alternative zum Autoverkehr darstellen? Oder
  • dass Sie als Bürgerin und Bürger und als Betroffene in Entscheidungen, die ihr eigenes Wohnen und Leben in der Stadt angehen, auch etwas zu sagen und zu fragen haben? Oder
  • dass die Frage, wie sich unsere Innenstadt entwickeln soll, nicht auf ein schlichtes Ja oder Nein zu einem Hotel reduzieren lässt?
  • Dann sollten Sie „Nein“ sagen!

Denken Sie …

dass die Oberbürgermeisterin, die Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung und die Bürgerinitiative Packhofgebiet endlich einen Konsens zur Zukunft des Packhofgeländes finden sollten?

Dann stoßen Sie den politischen Prozess in unserer Stadt an – Bürgerinnen und Bürger, Stadtverordnete und Verwaltung müssen miteinander reden, statt sich zu blockieren!

Stimmen Sie mit Nein zur geplanten Bebauung des Packhofs in der Einwohnerbefragung!

Stoppen Sie das Verkehrschaos und die blinde Bauwut im grünen Herzen Brandenburgs!

Die Bürgerbefragung findet vom 21. August bis zum 6. Oktober 2017 statt. Sie können Ihre Stimme per Briefwahl abgeben, wahlberechtigt sind alle Bürger ab 16 Jahren.

V.i.S.d.P. Hanswalter Werner, Packhofstraße 26, 14776 Brandenburg an der Havel

23. August 2017: Wir haben für Sie ein Erklärvideo zur Abstimmung veröffentlicht »»»