Der Sprecherrat der BI

Der Sprecherrat der BI Packhofgebiet
v.l.n.r. Susanne Tschenisch, Jan van Lessen, Dr. Frank Dietrich, Michael Prechtel, Petra Dietrich, Erhard Gottschalk, Dr. Sascha Kahrau, Boris Angerer, Hanswalter Werner

Hanswalter Werner

Jahrgang 1947, pensionierter Gymnasialschulleiter und zertifizierter Mediator

Ich bin Mitglied der Bürgerinitiative Packhofgebiet, weil ich die Stadtmitte Brandenburgs vor einer Verschandelung durch einen Hotelkoloss bewahren will und weil mir die Beteiligung an der Demokratie inhärenten Auseinandersetzungen wichtig erscheint. Der Austausch gegensätzlicher Meinungen ist eines der Lebenselixiere einer lebendigen demokratischen Gesellschaft.

Boris Angerer

Jahrgang 1965, Politologe

Ich lebe und wohne seit 20 Jahren in Brandenburg an der Havel und habe hier mein Zuhause gefunden. Ich engagiere mich in der Bürgerinitiative, weil ich als Anwohner im Packhofgebiet selbst stark von der Verkehrssituation betroffen bin. Ohne die Bürgerinitiative wären die zahlreichen Probleme, die mit der geplanten Bebauung des Packhofs zusammenhängen, nicht zur Sprache gekommen.

Dr. Frank Dietrich

1956 in Brandenburg geboren, verheiratet und 2 Kinder, beruflich im medizinischen Bereich tätig, wohnhaft im Verkehrskonfliktbereich Kleine Münzenstraße

Die gegenwärtigen Pläne zur Packhofbebauung und Innenstadtentwicklung verschärfen den Konflikt dahingehend, dass das derzeitige Verkehrsnadelöhr zu einer stark befahrenen Verkehrsinsel umgestaltet werden soll.

Mein BI-Ziel: Eine Stadterneuerung muss die Lebens- und Wohnqualität seiner Bürger in den Entwicklungsprozess einfließen lassen. Hierbei geht es um die Einhaltung moderner gesetzlicher Richtlinien zum Gesundheitsschutz der Einwohner die mit reinen wirtschaftlichen Interessen vereinbart werden müssen.

Erhard Gottschalk

Jahrgang 1947, Mathematiker, in Brandenburg seit 1970

Ich möchte, dass die Bürger der Stadt entscheiden, wie das Zentrum der historischen Innenstadt gestaltet werden soll und nicht ein Investor mit zweifelhaften Versprechungen. Der Autoverkehr in der Innenstadt muss reduziert werden! Das sind wir der Umwelt und unseren Kindern schuldig.

Dr. Sascha Kahrau

Ich bin als niedergelassener Arzt und Psychotherapeut in der Stadt Brandenburg tätig. Für mich ist die Wiederherstellung und Erhaltung der körperlichen und seelischen Gesundheit das Ziel meiner Arbeit.

Als ich feststellte, dass bei der sogenannten Entwicklung des Packhofgeländes ausschließlich wirtschaftliche Interessen, auch wenn sie unter dem Deckmantel der touristischen Entwicklung versteckt werden, zählen, wusste ich, dass ich mich in der BI engagieren muss. Ich bin der festen Überzeugung, dass die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bürgerinnen und Bürger bei der Entwicklung der Stadt oberste Priorität haben sollten. Wirtschaftliche Aspekte haben sich dem immer unterzuordnen.

Susanne Tschenisch

Ich wohne seit zehn Jahren mit meiner Familie zur Miete in der Packhofstraße.

Hier sind meine Kinder geboren, hier wachsen sie auf. Was einzigartig ist am Packhof? Die Nähe zur Innenstadt und gleichzeitig zur Natur.

Ich engagiere mich in der Bürgerinitiative Packhofgebiet, weil ich davon überzeugt bin, dass die geplante Bebauung genau das kaputt macht, was Touristen und Brandenburger an diesem Ort so schätzen. Laut sogenanntem Investor könnte das geplante Ensemble in jeder anderen Sekundärstadt stehen…Dass Geldanleger darüber entscheiden, wie das Herz unserer Innenstadt aussieht, halte ich für falsch! Dafür geben wir unseren Packhof nicht her!

Petra Dietrich

1959 in Berlin geboren, verheiratet, der Liebe wegen nach Brandenburg gezogen, 2 Kinder, wohnhaft in der Kleinen Münzenstraße

Die Kleine Münzenstraße ist das größte Verkehrsnadelöhr der Stadt.
Auch die nördliche Seite der Hauptstraße, nicht nur das Packhofgelände, wird verkehrstechnisch über die Kleine Münzenstraße erschlossen. Die gewünschte Wiederbelebung der Geschäfte der Hauptstraße führt daher ebenfalls zu einer starken Zunahme des Verkehrsaufkommens in dieser kleinen mittelalterlichen Straße.

Deshalb sollte zuerst dieses Verkehrsproblem gelöst werden, bevor überhaupt über die weitere Bebauung des Packhofgeländes nachgedacht werden kann. Dieses Gelände wird von der Bevölkerung und den Gästen der Stadt in seinem jetzigen Zustand sehr gut angenommen. Kann man das nicht weiter ausbauen und damit den Verkehr außen vor lassen?

Michael Prechtel

Jahrgang 1951, verheiratet, 2 Kinder und wohnt seit 12 Jahren in Brandenburg

Wenn man in der Stadt Brandenburg als Bürger nicht vollständig fremdbestimmt werden will, muss man sich engagieren, ansonsten werden Entscheidungen, wie z.B. beim Packhof, getroffen, die nicht im Sinne der Bürger sind, sondern im Sinne von Einzelnen. Darum engagiere ich mich bei der BI Packhof.

Jan van Lessen

Jahrgang 1955, gelernter Jurist, aus Tieckow

27.09.2017

Mit der angekündigten Kandidatur zu den Wahlen zum Oberbürgermeister der Stadt Brandenburg lasse ich meine Tätigkeit im Sprecherrat der Bürgerinitiative Packhofgebiet bis zur Wahl zunächst ruhen. Diese Entscheidung haben wir im Sprecherrat am 26.9.2017 einmütig getroffen.

Sie ermöglicht dem Sprecherrat, die Positionen der BI Packhofgebiet ohne Rücksicht auf den gemeinsamen Kandidaten der drei Parteien weiter vertreten zu können.

Meine Position zur aktuellen Planung für den Packhof bleibt davon unberührt und entspricht unverändert der Position der Bürgerinitiative.

Logo der BI

Bürgerinitiative Packhofgebiet
c/o Hanswalter Werner
Packhofstraße 26
14776 Brandenburg an der Havel
post(aet)bi-packhof.de