Klares Votum der Bürgerinitiative Packhofgebiet: Umgestaltung zu einem multifunktionalen Park

Mit deutlicher Mehrheit sprachen sich die BI-Mitglieder auf ihrer Mitgliederversammlung am 26. März für die Gestaltung eines Parks am Packhof aus. Im Rahmen des Ideenwettbewerbs der Stadt wird es deshalb auch einen Vorschlag der Bürgerinitiative geben, wie die bisherige Brachfläche zu einem multifunktionalen Park umgestaltet werden kann.

Luftansicht Packhof
Das ehemalige BUGA-Gelände im Herzen der Stadt

Wir möchten alle Brandenburger*innen ermuntern, sich in die Ideenfindung einzubringen. Dafür öffnen wir am 7., 8. und 13. Mai von 18:00 – 20:00 Uhr im Wichernhaus in der Hauptstraße 66 eine Werkstatt, in der es die Möglichkeit gibt, eigene Ideen mit Hilfe vorbereiteter Karten und Formulare aufzubereiten.

Bis zum 31. Mai werden wir diese Ideen sowie einen Vorschlag der BI bei der Stadtverwaltung einreichen.

Die meisten Pläne zur Packhofentwicklung sahen bisher eine umfangreiche Bebauung des Geländes vor, einschließlich Parkplätzen und zunehmenden Verkehr. Daher gab es beim Treffen der BI nur 12 Stimmen für die Bebauung der Freifläche mit Wohnungen.

BI-Sprecherratsmitglied Boris Angerer
Weil von Mobilitätsalternativen und Verkehrsentlastung bisher keine Rede ist und der Verkehrsentwicklungsplan der Stadt nicht umgesetzt wird, wird es seitens der Anwohner*innen keine Zustimmung für eine Bebauung geben. Wir können nur dazu aufrufen, gegen eine Bebauung zu stimmen, solange das Verkehrsproblem ungelöst bleibt.

Vollversammlung am 26. März 2019

Hiermit laden wir alle Mitglieder der BI und alle an der Entwicklung des Packhofs Interessierten herzlich zu unserer 2. Vollversammlung des Jahres ein, die am

26. März 2019 um 19:00 Uhr

im Wichernhaus in der Hauptstraße 66 in Brandenburg an der Havel stattfinden wird.

Blick auf den Packhof von St. Gotthardt aus
Blick auf den Packhof von St. Gotthardt aus // Photo © Dr. Wulf Holtmann

Die Tagesordnung:

  1. Vorstellung und Erläuterung des Beschlusses der Stadtverordnetenversammlung vom 27. Februar 2019 zum Bürgerbeteiligungsverfahren Packhof
  2. Bericht vom Gespräch mit dem Oberbürgermeister vom 15. 3. 2019
  3. Diskussion zur Beteiligung am Ideenwettbewerb zum Packhof
  4. Frühlingsfest der Bürgerinitiative im Mai 2019 (geplant)
  5. Sonstiges

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme und eine inspirierende Diskussion.

Im Auftrag des Sprecherrates der BI
Erhard Gottschalk, Boris Angerer, Hanswalter Werner

Anmerkungen zum Wahlkampfauftakt der Freien Wähler in Brandenburg an der Havel

Es ist doch einigermaßen erstaunlich, wenn zum Start in die Kommunalwahl der Fraktionsvorsitzende der Freien Wähler Stadtverordnete der Grünen und die Bürgerinitiative Packhofgebiet als Verhinderer der Stadtentwicklung bezeichnet und behauptet, dass daher eine Investition von 90 Millionen Euro an der Stadt Brandenburg vorbeigegangen sei.

Die Fakten sind doch ganz andere.

Die Verhinderer einer zeitgemäßen Entwicklung des Packhofs sitzen in den Reihen der CDU und der Freien Wähler, die gegen den Bürgerwillen einen Hotelkoloss am Packhof errichten wollten und damit einen Beitrag zur Verschandelung der Innenstadt leisten wollten, teilweise unterstützt von der AfD und durchgängig vom lokalen Fernsehsender SKB.

Erst das klare Nein einer sehr deutlichen Mehrheit der Brandenburgerinnen und Brandenburger, hat diese Allianz gestoppt.

Parksituation in der Packhofstraße
Nach Überzeugung der Freien Wähler werden hier die Erst-, Zweit- und Drittwagen der Bewohner des Packhofs geparkt Bitte lesen Sie weiter »»»

Petition zur weiteren Entwicklung des Packhofgeländes

Winter auf dem Packhof

An die
Stadtverordnetenversammlung der Stadt Brandenburg an der Havel
Herrn Stadtverordnetenvorsteher Walter Paaschen
Klosterstr.14
14770 Brandenburg an der Havel

Sehr geehrte Damen und Herren,

die BI Packhofgebiet stellt fest, daß es seit der OB-Wahl im Februar des Jahres 2018 keinerlei sichtbaren Fortschritt bei der weiteren Beplanung und Entwicklung des Packhofgeländes gegeben hat.
Die in der Versammlung der Stadtverordneten vom 30. Januar 2019 diskutierten Vorschläge verzögern zum einen das Verfahren durch die erneute Diskussion in den Ausschüssen weiter. Zum anderen sind sie inhaltlich nicht oder nur teilweise geeignet, eine intensive und ergebnisoffene Bürgerbeteiligung sicherzustellen.

Wir reichen eine Petition zum weiteren Vorgehen bei der Entwicklung des Packhofes ein, damit endlich etwas Positives geschieht. Dabei legen wir Wert auf ein Verfahren, welches Bürgerbeteiligung sicherstellt und den Empfehlungen des Landes Brandenburg zu Planungs- und Bauwettbewerben im wesentlichen folgt. Uns ist dabei völlig klar, dass eine endgültige Entscheidung nur durch die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Brandenburg an der Havel getroffen werden kann.
Wir bitten um Weiterleitung an die Stadtverordneten und die jeweiligen Ausschussvorsitzenden.

Mit freundlichen Grüßen

Für die Bürgerinitiative Packhofgebiet

Jan van Lessen // Hanswalter Werner Bitte lesen Sie die PETITION »»»

EINLADUNG zur VOLLVERSAMMLUNG am 29. Januar 2019

Packhof in Brandenburg an der Havel

An alle Mitglieder der Bürgerinitiative Packhofgebiet und an alle an der Entwicklung am Packhof Interessierten,

der Sprecherrat der Bürgerinitiative lädt zu einer Vollversammlung am
Dienstag, dem 29. Januar 2019 um 19:00 Uhr
in das Wichernhaus, Hauptstraße 66 in 14776 Brandenburg an der Havel herzlich ein. Routenplaner »

Die Tagesordnung enthält folgende Punkte:

  1. Petition zur Entwicklung des Packhofs (Entwurf)
  2. Bericht zur Augustastraße
  3. Kommunalwahl 2019
  4. Sprecherrat
  5. Finanzen
  6. Sonstiges

Über zahlreiche Teilnahme würden wir uns freuen.

Erhard Gottschalk, Hanswalter Werner

Stadtentwicklung im Rückwärtsgang?

Nach dem Hoteldesaster am Packhof nehmen Stadtverwaltung und Stadtverordnete neuen Anlauf. Geplant sind jetzt 100 Wohneinheiten und 50 Parkplätze Ecke Packhofstraße/Eichamtstraße. Die Ausschreibung soll bereits Ende des Jahres von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen werden. Später sollen weitere Wohnungen und Erschließungsstraßen auf dem Packhof errichtet werden.

Auch dieses Mal sind Bürgerinnen und Bürger wieder nur Zuschauer. Verschwurbelt wird dazu in der Verwaltungsvorlage festgestellt, dass die 100 Wohneinheiten aus dem Packhofgelände „herausgelöst“ würden. Das Verfahren zur Bürgerbeteiligung zur Packhofentwicklung müsse noch geklärt werden.
Sowohl das Wahlversprechen, die Bürgerinnen und Bürger in die Entwicklung des Packhofs einzubeziehen, als auch die kostspieligen Planungspapiere (Masterplan, Verkehrsentwicklungsplan) der Stadt, die eine Reduzierung des Autoverkehrs in den Innenstadt anmahnen, sind damit Makulatur. Man kann nicht den Bürgerinnen und Bürgern versprechen, sie in die Entwicklung ihres Stadtteils einzubeziehen und dann mal nebenbei das Gegenteil tun. Bitte Lesen Sie weiter …