Einladung zur BI-Vollversammlung am Donnerstag, dem 26.10.2017

Der Sprecherrat der Bürgerinitiative Packhofgebiet lädt alle Mitglieder der Bürgerinitiative zu einer Vollversammlung am Donnerstag, dem 26.10.2017 um 19:00 Uhr in den großen Saal der Katholischen Gemeinde Heilige Dreifaltigkeit in die Neustädtische Heidestraße 25 in Brandenburg an der Havel ein.

Die Tagesordnung enthält folgende Punkte:

  1. Analyse des Ergebnisses der Bürgerbefragung und Aussprache
  2. Weiteres Vorgehen der BI mit Schwerpunktsetzung
  3. Personal: Sprecherrat
  4. Sonstiges

Am Ende der Veranstaltung möchte sich der Sprecherrat mit einem kleinen Umtrunk bei allen Mitgliedern für deren Einsatz in den vergangenen 18 Monaten bedanken. Unser Dank gilt auch allen Arztpraxen, Apotheken und Gewerbetreibenden, die uns regelmäßig unterstützt haben, durch Auslegen von Flugblättern und Einladungen, durch Verteilung von Flyern, aber auch durch intensive Gespräche mit ihren Klienten und Kunden.

Wir bedanken uns auch ganz herzlich bei den Unterstützern unserer Packhoffeste: den Musikgruppen, den Zulieferern von Speisen und Getränken und Ausrüstungen, ohne die Feste dieser Größenordnung nicht möglich sind. Ohne das großartige Engagement so vieler Menschen wäre unser Erfolg kaum möglich gewesen.

Für den Sprecherrat
Erhard Gottschalk und Hanswalter Werner

Packhofprojekt der Stadtspitze gestorben. Weg frei für eine sinnvolle Stadtentwicklung

16224 Nein-Stimmen und 9925 Ja-Stimmen – das ist das Ergebnis der Bürgerbefragung zur Entwicklung des Packhofgebietes. Damit ist das von der Stadtspitze forcierte Premero-Projekt, das eine massive Bebauung des Packhofes mit einem 240-Betten-Hotel, einem 40 x 40 Meter großem Parkhaus sowie 173 Wohnungen vorsah, gestorben.

62 Prozent Nein-Stimmen – die Deutlichkeit des Votums hat selbst die größten Optimisten unter den Projektgegnern überrascht. Mit 26000 Stimmen lag die Wahlbeteiligung bei der Bürgerbefragung deutlich über der Wahlbeteiligung bei der letzten Kommunalwahl.

Packhofprojekt der Stadtspitze gestorben

Hanswalter Werner: „Das Ergebnis der Bürgerbefragung hat eine Dimension, die über das Anliegen der Bürgerinitiative hinausgeht. Hier wurde nicht nur ein Projekt der Stadtspitze und der Fraktionen von CDU, Freien Wählern und AfD abgewählt, sondern die Bürgerinnen und Bürger haben sich gegen einen Politikstil ausgesprochen, der die Interessen der Brandenburgerinnen und Brandenburger ignorierte und mit allen Mitteln versuchte, ein für die Entwicklung der Brandenburger Innenstadt desaströses Projekt durchzupeitschen. Hier hat der Souverän gesprochen und NEIN gesagt und in diesem Sinn ist es ein Sieg der Demokratie.“

Der Sprecherrat der Bürgerinitiative Packhofgebiet bedankt sich bei allen, die sich in den vergangenen anderthalb Jahren ehrenamtlich eingebracht haben und die so zu diesem wunderbaren Ergebnis beigetragen haben.

Die These des Fraktionsvorsitzenden der CDU, dass die Brandenburger komplexe Zusammenhänge nur schwer überschauen könnten und dass es sich bei den Projektgegnern nur um wenige, betroffene Anwohner handele, ist klar und eindeutig widerlegt.

Boris Angerer, Mitglied im Sprecherrat der Bürgerinitiative: “Das Ergebnis ist auch eine klare Absage an eine Stadtentwicklungspolitik, die auf mehr Autoverkehr in der Innenstadt setzt. Die Chancen für einen Neuanfang mit den Bürgerinnen und Bürgern sollten nun genutzt werden. Die Bürgerinitiative ist bereit, dazu beizutragen. Die 62 Prozent Nein-Stimmen sind für uns ein deutliches Mandat, dass wir weiter am Ball bleiben. ‚Weiter so!‘ in der politischen Kultur kann es damit nicht geben.“

Das Ergebnis zeigt auch, dass die Bürgerinnen und Bürger aktiv in die Entwicklung unserer Stadt eingebunden werden wollen.

Dass zwei Dutzend Abgeordnete in der Stadtverordnetenversammlung derart weitreichende Entscheidungen fast im Alleingang treffen können, wird in Zukunft nicht mehr möglich sein. Die Bürgerinitiative Packhofgebiet geht davon aus, dass mit einem Neustart der Weg für einen anderen, besseren Umgang mit Bürgerinteressen frei ist. Für künftige Vorhaben erwartet sie einen gleichberechtigten und frühzeitigen Dialog.

Für den Sprecherrat der Bürgerinitiative Packhofgebiet:
Boris Angerer, Susanne Tschenisch, Hanswalter Werner

Grüße aus Brandenburg an der Havel – ein offener Brief an die Investoren

An
Herrn Gert Prantner, RIMC International Hotels & Resorts GmbH
Herrn Thorsten Schütte, premero Immobilien GmbH

Sehr geehrte Herren,

wie geht es Ihnen und dem geplanten Hotelinvestment in unserer schönen Stadt Brandenburg an der Havel? Unsere Bürgerinitiative Packhofgebiet hat seit längerem nichts mehr von Ihnen und den Planungen auf dem Packhof gehört. Sagten Sie beide nicht, Sie hätten sich in das Areal am Packhof verliebt?

Bevor Sie uns die Antwort geben, diese Fragen besser an die Stadtverwaltung zu richten, möchten wir vorausschicken, dass es uns als Bürgerinnen und Bürger zunehmend ermüdet, in vielen Briefen und Anfragen die portionierten Halbwahrheiten der Stadtverwaltung zu erbitten. Sie werden das aus der Hotelbranche kennen. Welcher Gast ist schon zufrieden, wenn das Frühstücksbüffet nicht nachgefüllt wird? Ist es nicht so, lieber Herr Prantner?

Gestatten Sie uns deshalb einige Fragen:
Zur Braut, dem schönen Packhofgelände. Gefällt Sie Ihnen nicht mehr? In ihrem Inneren ist sie voll von Überraschungen. In ihrem Äußeren zeigt sie sich zur Zeit im sommerlichen Gewand. Tagsüber besuchen sie spielende Kinder, Ruhe suchende Erwachsene sind zum Picknick eingeladen. Nachts sind Jugendliche und junge Erwachsene zu Gast, um zusammen mit Freunden bis ins Morgengrauen zu feiern. Sehr viele denken, dass der Packhof ein schöner Platz ist. Das ist schön. Wäre es nicht unfair, die Besucher des Packhofs durch den dunklen Schatten und die Nähe des Hotels zu vergrämen? Schließlich lieben es Kinder, laut zu sein. Und auch Feiernde schätzen einen ruhigen Ort im Grünen, mehr als der Einzelne den einsamen Blick in die uniforme Minibar eines 4-Sterne-Zimmers. Wäre es nicht besser, weniger zu bauen und auf Koexistenz zu setzen? Sozusagen eine Allianz von Minibar und Außerhausverzehr zu bilden?

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Frühjahrsfest am Packhof – Bürgerinitiative feiert Erfolge und fordert Einstieg in alternatives Nutzungskonzept

Viele Besucher, darunter viele Familien mit Kindern, kamen am Sonnabendnachmittag auf das ehemalige Werftgelände zum Packhoffest. Zusammen mit der Brandenburger Jazzband Nothing Toulouse feierten Gäste und Veranstalter die politischen Erfolge der BI, die bislang die Großbebauung des Packhofs erfolgreich verhindert hat.

Rückschau Frühlingsfest am Packhof

Hanswalter Werner: „Sehr viele Brandenburgerinnen und Brandenburger sind aufgestanden und haben gezeigt, dass es sich lohnt, sich zu engagieren.
Wir haben 4600 Unterschriften gegen den Hotelkoloss gesammelt, mit zwei Gutachten bewiesen, dass die Verkehrs- und Luftschadstoffberechnungen der Stadt falsch sind und wir haben veröffentlicht, dass die Beschlüsse und Verfahren zur Bebauung des Packhofs eine einzige Trickserei waren. Durch die Bürgerinitiative haben die Stadtverordneten gelernt, was das Petitionsrecht im Grundgesetz bedeutet. Die Bürgerbefragung ist jetzt Teil der kommunalen Satzungen. All das ist das Ergebnis der Arbeit der Bürgerinitiative.“

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Noch ist es so schön auf dem Packhof!

Ohne Hotelkoloss und Parkhausklotz!

Frühlingsfest auf dem Packhof

Herzliche EINLADUNG zum Frühlingsfest

Am Samstag, dem 20. Mai 2017 feiern wir von 14:00 bis 17:00 Uhr unser Frühlingsfest auf dem Packhof (ehemaliges BUGA-Gelände). Wir veranstalten einen Nachmittag für Klein und Groß mit vielen Informationen zu unserer Bürgerinitiative, mit Aktuellem zur Initiative Wir entscheiden mit – Für faire Bürger- und Volksentscheide in Brandenburg, Musik von der Brandenburger Band ‚Nothing Toulouse‘, Kaffe und Kuchen, mit Frischem vom Grill und Aktionen zum Mitmachen.

Wir stehen für:
– eine behutsame Bebauung
– eine verkehrsberuhigte Innenstadt
– echte und faire Bürgerbeteiligung

Wir freuen uns auf ein schönes Bürgerfest mit den Brandenburgerinnen und Brandenburgern und ihren Gästen.

Öffnung der Augustastraße – CDU und Freie Wähler wollen Rennstrecke zum Packhof öffnen

Mit der Beschlussvorlage 94/2017 soll am kommenden Mittwoch in der Stadtverordentenversammlung mit den Stimmen von CDU und Freien Wählern ab sofort die Augustastraße für den Autoverkehr geöffnet werden. Damit zeigen die beiden SVV-Fraktionen, dass ihnen die über 4.500 Unterschriften, die von der BI-Packhofgebiet gegen die vorgesehenen Einbahnstraßenlösungen gesammelt worden waren, nicht interessieren.

Für die Anwohnerinnen und Anwohner wird die von CDU und Freien Wählern vorgeschlagene Öffnung der Augustastraße zusätzliche Belastungen bringen. Insbesondere dann, wenn der Hotelkoloss, das Parkhaus und die Wohnbebauung kommen, die auf dem Packhof nur noch einen schmalen Grünstreifen belassen. Warum haben diese Fraktionen keine Idee, wie der Verkehr in der Innenstadt reduziert werden kann? Weil sie keine fachliche Kompetenz haben und als Stimmvereine der Oberbürgermeisterin keine politische Initiative entfalten können oder wollen?

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